HFR Einzelheft

Die HFR (Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung) Zeitschrift bietet Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) sowie bedeutsame Entscheidungen der oberen Bundesgerichte, des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). Die wichtigsten Entscheidungen werden von erfahrenen Richtern des BFH analysiert und kommentiert.

Die HFR Zeitschrift ist Bestandteil folgender Fachportale:

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Einzelheft
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Die Vorteile der HFR Zeitschrift

  • Entscheidungssammlung aller steuerlich wichtigen Gesetze in einer Zeitschrift
  • Alt-Tag: Ein Icon symbolisiert die Kommentierungen in der HFR Zeitschrift.

  • Qualifizierte Kommentierungen der bedeutendsten Entscheidungen

Für persönliche Anfragen und Bestellungen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0228 / 724-0 oder per E-Mail an info@stollfuss.de zur Verfügung.

Steuerrechtsprechung des BFH, BVerfG, anderer oberster Bundesgerichte und des EuGH

Die „Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung“ bietet Ihnen alle zur Veröffentlichung bestimmten Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (BFH) sowie weitere BFH-Entscheidungen von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus enthält die HFR Zeitschrift die steuerlich bedeutsamen Entscheidungen und Gesetze der anderen obersten Bundesgerichte, des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) und des EuGH. Die Entscheidungen sind in zitierfähiger komprimierter Form wiedergegeben und konzentrieren sich auf die tragenden Gedanken. Besonders bedeutsame Entscheidungen werden von erfahrenen BFH-Richtern analysiert und kommentiert.

Kommentierung der Rechtsprechung

In der Quartalsbeilage „BeSt“ (Beratersicht zur Steuerrechtsprechung) werden für die Beratungspraxis wichtige Entscheidungen von angesehenen Steuerpraktikern analysiert und die Konsequenzen der Rechtsprechung für die Beratungspraxis aufgezeigt.

Die wesentlichen Vorzüge der „Höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung“

  • Aktuelle und umfassende Informationen über die wichtigsten Entscheidungen zum Steuerrecht
  • Ideale Ergänzung zu den Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG)
  • Mit Kommentierungen von erfahrenen Steuerpraktikern

Aktuelles aus Heft 11 der HFR (November 2023) u.a.

Umsatzsteuerliche Organschaft – wirtschaftliche Eingliederung

Das Besprechungsurteil befasst sich mit der umsatzsteuerlichen Organschaft, einem Rechtsinstitut, das trotz seiner fast 90 Jahre zurückliegenden gesetzlichen Positivierung immer noch ein praktischer Dauerbrenner ist. Der Fall zeigt beispielhaft, wie kompliziert es sein kann, das Vorliegen einer Organschaft, insbesondere im Hinblick auf die wirtschaftliche Eingliederung, festzustellen.

Aktuelles aus Heft 10 der HFR (Oktober 2023) u.a.

Verlustrücktrag: Auswirkungen auf den Gesamtbetrag der Einkünfte im Entstehungsjahr

Ratschow kommentiert das BFH-Urteil vom 3.5.2023 – IX R 6/21 –, in dem der BFH erstmals geradezu elementare Grundfragen des Verlustabzugs, die sich allerdings in der Regel nicht stellen, klärt. Ob die im Entstehungsjahr nicht ausgeglichenen negativen Einkünfte trotz eines Verlustrücktrags im Entstehungsjahr weiter berücksichtigt werden, ob also der Gesamtbetrag der Einkünfte i. S. d. § 2 Abs. 4 EStG im Entstehungsjahr negativ ist oder 0 € beträgt, hat regelmäßig keine Auswirkungen auf die Höhe der festzusetzenden Steuer. Anders ist dies, wenn ein Hinzurechnungsbetrag zu berücksichtigen ist, der sich einkommenserhöhend auswirkt. Dann stellt sich die Frage, ob die nicht ausgeglichenen negativen Einkünfte den Hinzurechnungsbetrag auch dann mindern, wenn sie zurückgetragen worden sind.

Aktuelles aus Heft 9 der HFR (September 2023) u.a.

Steuerermäßigung gemäß § 35a EStG für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen bei Mietern

Krüger kommentiert das BFH-Urteil vom 20.04.2023 – VI R 24/20 –, mit dem der VI. Senat zur Steuerermäßigung gemäß § 35a EStG für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen bei Mietern und Eigentümern selbstgenutzter Eigentumswohnungen Stellung nimmt. Da solche Leistungen häufig nicht durch die steuerpflichtigen Mieter oder Wohnungseigentümer selbst, sondern durch den Vermieter oder die Verwaltung der Wohnungseigentümergemeinschaft beauftragt werden, verfügt der Steuerpflichtige weder über eine Rechnung der Leistungserbringer noch leistet er an diese eine Zahlung. Nach dem Wortlaut des § 35a EStG wäre es daher gut vertretbar, Mietern und Wohnungseigentümern die Steuerermäßigung zu versagen. Der BFH hat diesen Weg indessen nicht beschritten, sondern vielmehr das Gesetz zu Gunsten der Stpfl. großzügig ausgelegt und damit die in der Praxis gelebte Handhabung im Ergebnis bestätigt.

Aktuelles aus Heft 8 der HFR (August 2023) u.a.

Außergewöhnliche Belastungen bei Aufwendungen für eine Liposuktion

Geserich kommentiert das BFH-Urteil vom 23.03.2023 – VI R 39/20 –, mit dem der VI. Senat feststellte, dass Aufwendungen für eine Liposuktion zur Behandlung eines Lipödems jedenfalls ab dem Jahr 2016 ohne vorherige Vorlage eines vor den Operationen erstellten amtsärztlichen Gutachtens oder einer ärztlichen Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen sein können. Der Besprechungsentscheidung kommt erhebliche Bedeutung für alle noch offenen Fälle zu, denn solange die Liposuktion bei einem Lipödem nicht Kassenleistung ist, können Stpfl. die dafür aufgewendeten Kosten (jedenfalls) ab dem Jahr 2016 als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Der Nachweis der Zwangsläufigkeit der Behandlungskosten kann dabei durch eine „einfache“ ärztliche Verordnung nachgewiesen werden (§ 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV).

Aktuelles aus Heft 7 der HFR (Juli 2023) u.a.

Außergewöhnliche Belastungen bei Aufwendungen für eine Liposuktion

Geserich kommentiert das BFH-Urteil vom 23.03.2023 – VI R 39/20 –, mit dem der VI. Senat feststellte, dass Aufwendungen für eine Liposuktion zur Behandlung eines Lipödems jedenfalls ab dem Jahr 2016 ohne vorherige Vorlage eines vor den Operationen erstellten amtsärztlichen Gutachtens oder einer ärztlichen Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen sein können.

Der Besprechungsentscheidung kommt erhebliche Bedeutung für alle noch offenen Fälle zu, denn solange die Liposuktion bei einem Lipödem nicht Kassenleistung ist, können Stpfl. die dafür aufgewendeten Kosten (jedenfalls) ab dem Jahr 2016 als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Der Nachweis der Zwangsläufigkeit der Behandlungskosten kann dabei durch eine „einfache“ ärztliche Verordnung nachgewiesen werden (§ 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV).

Aktuelles aus Heft 6 der HFR (Juni 2023) u.a.

Keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken bei Nutzung der Wohnung durch die geschiedene Ehefrau des Steuerpflichtigen und das gemeinsame Kind

Graw kommentiert das BFH-Urteil vom 14.02.2023 – IX R 11/21, demzufolge aus Sicht des Steuerpflichtigen keine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken i. S. des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG mehr vorliegt, wenn der der Steuerpflichtige aus einer im Miteigentum beider Ehegatten stehenden Wohnimmobilie auszieht und diese von der (geschiedenen) Ehefrau und dem gemeinsamen Kind weitergenutzt wird. Der BFH versteht zwar den Begriff der Nutzung zu eigenen Wohnzwecken in diesem Sinne weit. Unabdingbar ist aber die Nutzung der Wohnung durch den Stpfl. selbst, ggf. zusammen mit Familienangehörigen oder anderen Personen (unentgeltliche gemeinschaftliche Nutzung). Vor diesem Hintergrund stellt sich die (unentgeltliche oder entgeltliche) Überlassung der Wohnung an Dritte als schädlich dar. Zwar war die Nutzung durch ein einkommensteuerlich zu berücksichtigendes Kind – isoliert gesehen – unschädlich. Dies gilt aber nicht, wenn das Kind die Wohnung zusammen mit der geschiedenen Ehefrau nutzt. 

Weitere Bestandteile des HFR Zeitschriften-ABOs

Das ABO der „Höchstrichterlichen Finanzrechtsprechung“ enthält kostenfrei das Zeitschriften-Modul HFR mit zusätzlichen Inhalten.


ISSN: 0018-3059

Branche: Steuerberatende Berufe/Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte/Notare
Rechtsgebiete: Bilanzrecht, Bilanzsteuerrecht u. Finanzbuchhaltung
Erscheinungsform: Print

Die Herausgeberin der HFR Zeitschrift

Silvia Schuster, Vorsitzende Richterin am Bundesfinanzhof (BFH)