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Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern (ZfZ)
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Die Vorteile der ZfZ Zeitschrift
- Umfassende Informationen verschiedener Fachbereiche in einer Fachzeitschrift
- Kommentierungen und Fachbeiträge zu aktuellen Themen und Entscheidungen
- Kostenfreier Zugriff auf das Zeitschriften-Modul ZfZ im Abonnement
Umfassende Informationen der Fachbereiche, Fachbeiträge und Kommentierungen
Die ZfZ ist eine Zeitschrift für Zölle, Verbrauchsteuern, Außenwirtschaft und Marktordnung. Die Fachzeitschrift liefert umfassende Informationen der verschiedenen fachlichen Schwerpunkte und verfolgt die aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen in Steuerrecht, Rechtsprechung und Literatur. Darüber hinaus bietet die ZfZ praxisrelevante Fachbeiträge zu aktuellen Themen und Problemen sowie fundierte Kommentierungen und Hinweise zu wichtigen Entscheidungen des EuGH, des BFH und der Finanzgerichte.
Die inhaltlichen Schwerpunkte in der ZfZ
- ZfZ-Aktuell: aktuelle Entwicklungen aus Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung
- ZfZ-Themen: ausführliche Beiträge, Hinweise und Kommentierungen zu aktuellen Themen der Fachbereiche
- ZfZ-Rechtsprechung: mit Entscheidungen des EuGH, BFH und österreichischen VwGH und der Finanzgerichte mit regelmäßigen Anmerkungen zur Bedeutung für die Rechtsprechung
- ZfZ-Literaturbericht: Rezensionen und Literaturberichte zu den verschiedenen Fachbereichen und Gesetzesmaterialien
Aktuelles aus Heft 12 der ZfZ (Dezember 2025) u.a.
ZfZ-Rechtsprechungsreport Energie- und Stromsteuer 2025
Aus der Fülle der im Berichtszeitraum von den Gerichten erlassenen Entscheidungen hat die Autorin fachkundig diejenigen herausgesucht, die in besonderer Weise die Aufmerksamkeit unserer Leser verdienen und die sie kompakt und kritisch vorstellt.
Aktuelles aus Heft 11 der ZfZ (November 2025) u.a.
Eingang in den Wirtschaftskreislauf als Tatbestandsmerkmal?
Der Beitrag setzt sich, basierend auf einer Analyse der historischen Entwicklung des Einfuhrumsatzsteuerrechts in Österreich, kritisch mit der von der neueren Rechtsprechung und vielfach auch vom Schrifttum in den Mittelpunkt gerückten Rechtsfigur des „Eingangs der Ware in den Wirtschaftskreislauf der Union“ auseinander, welche nach der Analyse des Autors zwar trotz ihrer tatbestandlichen Unschärfe indizielle Bedeutung für das Entstehen einer Einfuhrumsatzsteuerschuld haben könne, aber nicht deren Tatbestandsmerkmal sei.
Aktuelles aus Heft 10 der ZfZ (Oktober 2025) u.a.
Systembedingte Ausnahmen von der unionsrechtlich verpflichtenden Energiebesteuerung
Nach der Logik der Energiesteuerrichtlinie soll die Verbrennung von Energieerzeugnissen nur dann steuerlich erfasst werden, wenn sie eine Generierung von Energie in Form motorischer Leistung oder von Wärme bewirkt. Die betreffenden Erzeugnisse werden durch Bezugnahme auf die Kombinierte Nomenklatur enumerativ aufgeführt. Diese Logik verlangt jedoch, auch die Besteuerung von Substitutionserzeugnissen vorzusehen, wenn sie zur Wärme oder Krafterzeugung eingesetzt werden. Umgekehrt besteht eine Vielzahl von Steuerbegünstigungen und Regelungen, nach denen bestimmte Verwendungen, Prozesse und Verfahren – mitunter nicht ohne Weiteres systemkonform – aus dem Anwendungsbereich der Energiesteuerrichtlinie ausgewiesen sind, was allfällige Abgrenzungsprobleme mit sich bringt, welche die Rechtsprechung reichlich beschäftigt haben. Der Autor führt den Leser mit gekonnter Hand durch das mitunter kritisch zu sehende Dickicht der einschlägigen Regelungen.
Aktuelles aus Heft 9 der ZfZ (September 2025) u.a.
Das 18. Sanktionspaket der EU gegen Russland und Belarus: Die wichtigsten Neuerungen im Detail
Das 18. Sanktionspaket der EU vom 18.7.2025 stellt eine signifikante Erweiterung der bisherigen Maßnahmen gegen Russland und Belarus dar. Es umfasst neben weiteren Personenlistungen eine Vielzahl von zusätzlichen Handelsbeschränkungen. Besonders hervorzuheben sind die Absenkung des Preisdeckels für russisches Rohöl, das Verbot der Einfuhr von Erdölerzeugnissen aus Drittstaaten mit russischem Ursprung, die Ausweitung von Dienstleistungsverboten auf Bankensoftware und die Verhängung von Transaktionsverboten gegen eine Vielzahl russischer und belarussischer Akteure. Ergänzend wurden schließlich Schutzmechanismen gegen Investor-Staat-Schiedsverfahren geschaffen, um die Durchsetzung sanktionsbezogener Ansprüche zu verhindern. Das Paket verdeutlicht die strategische Ausrichtung der EU auf die Schließung von Umgehungslücken und die nachhaltige Schwächung russischer Kapazitäten. Für Unternehmen steigen die Anforderungen an außenwirtschaftliche Compliance weiter, insbesondere im Hinblick auf Lieferketten, Vertragsbeziehungen und Drittstaatenrisiken.
Aktuelles aus Heft 8 der ZfZ (August 2025) u.a.
Biomasseverstromung – Umsetzung des Beihilferechts im StromStG
Die Nutzung von Biomasse hat eine nicht zu unterschätzende Bedeutung im Rahmen der angestrebten dezentralen Strom- und Wärmerzeugung. Die Verstromung von Biomasse erfolgt zumeist im KWK-Prozess und leistet, neben der Ausnutzung energetischen Potenzials, einen wichtigen Beitrag zur Verwirklichung einer Kreislaufwirtschaft, in der Reststoffe thermisch verwertet werden. Dem trug bisher eine stromsteuerliche Privilegierung des Eigenverbrauchs und – unter eingeschränkten Voraussetzungen – der Leistung an Letztverbraucher aus Biomasse erzeugter Energie Rechnung.
Dieser Beitrag setzt sich kritisch mit der durch Verwaltungserlass vorgenommenen neuen Differenzierung zwischen fester, flüssiger und gasförmiger Biomasse einerseits und der Gesamtfeuerungswärmeleistung andererseits auseinander, die das StromStG und die StromStV bisher nicht kannten und die geeignet ist, insbesondere hinsichtlich der wirtschaftlichen Nutzung von Klär- und Deponiegas zu von den Anlagebetreibern nicht erwarteten und in ihren Dispositionen berücksichtigten Belastungen zu führen. Die vorgenannten Unterscheidungskriterien, die vom BMF bzw. der GZD durch schlichte Bekanntmachung neu und erstmalig in das Stromsteuerrecht eingefügt worden seien, sieht der Autor in Konflikt sowohl mit dem Parlamentsvorbehalt wie dem unionsrechtlichen Einstimmigkeitsgrundsatz in Steuersachen und dem Wesentlichkeitsgrundsatz.
Ist ein solches Vorgehen beihilferechtlich zu begründen? Ist die bisher weitergefasste stromsteuerrechtliche Begünstigung der Nutzung von Biomasse wirklich eine Beihilfe? Oder handelt es sich um Gesetzgebung durch die Hintertür?
Aktuelles aus Heft 7 der ZfZ (Juli 2025) u.a.
Die Entwaldungs-VO: Ziele, Inhalt und verwandte Regelungen, WTO-Konformität, Vorbereitungen – Teil 1
Die VO (EU) 2023/1115 über die Bereitstellung bestimmter Rohstoffe und Erzeugnisse, die mit Entwaldung und Waldschädigung in Verbindung stehen, auf dem Unionsmarkt und ihre Ausfuhr aus der Union (im Folgenden: Entwaldungs-VO) ist am 29.6.2023 in Kraft getreten und sollte eigentlich ab 30.12.2024 von sog. Marktteilnehmern und Nicht-KMU-Händlern und ab 30.6.2025 von Kleinstunternehmen und kleinen Unternehmen angewendet werden. Der Druck seitens der mit dieser Regelung unzufriedenen Erzeugerländer sowie von EU-Mitgliedstaaten und EU-Wirtschaftsverbänden wegen unzureichender Vorbereitungen – sowohl seitens der betroffenen Unternehmen als auch der Kommission – hat dazu geführt, dass mit der VO (EU) 2024/3234 der Anwendungsbeginn für die beiden Gruppen von Wirtschaftsbeteiligten jeweils um ein Jahr verschoben wurde, also grundsätzlich auf den 30.12.2025 und auf den 30.6.2026 für Kleinstunternehmen und kleine Unternehmen. In der ZfZ 1/2025 haben Wolf und Galvão bereits einige Aspekte dieser Verordnung dargestellt.
Im ersten Teil dieses Beitrags erklärt der Autor ausführlich die Ziele der Verordnung sowie ihr Verhältnis zu verwandten Regelungen und geht auf die WTO-Konformität der Maßnahme ein. Im zweiten Teil wird er dann die Verordnung erläutern und würdigen sowie Ratschläge geben für Unternehmen, die solche Waren ein- oder ausführen, zur Vorbereitung auf die anstehenden Änderungen. Diesen zweiten Teil des Beitrages findet der Leser im nächsten Heft der ZfZ.
Weitere Bestandteile des ZfZ Zeitschriften-ABOs
Das ABO der Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern enthält kostenfrei das Zeitschriften-Modul ZfZ
ISSN: 0342-3484
| Branche: | Steuerberatende Berufe/Wirtschaftsprüfer, Unternehmen |
|---|---|
| Rechtsgebiete: | Zölle, Verbrauch- u. Aufwandsteuern |
| Erscheinungsform: |
Schriftleitung und Autoren der Zeitschrift für Zölle und Verbrauchsteuern ZfZ
Sowohl die Schriftleiter, Rechtsanwalt Reinhart Rüsken (Richter am BFH a.D.) und Dr. Katja Roth (Richterin am BFH) als auch die einzelnen Mitglieder des vielseitigen Autorenteams aus Verwaltung und Beratung von Mandanten sind hervorragende Sachkenner dieser komplexen Rechtsmaterie, die fundiertes Wissen der Fachbereiche praxisgerecht aufbereiten.
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Inhalt ZfZ 12/2025
Zu diesem Heft
- Editorial, S. I
ZfZ-Aktuell
- Aktuelle Informationen zum Zoll-, Außenwirtschafts- und Verbrauchsteuerrecht, S. 369
ZfZ-Themen
- Prof. Dr. Sabine Schröer-Schallenberg: ZfZ-Rechtsprechungsreport Energie- und Stromsteuer 2025, S. 370
- Prof. Dr. Michael Rutemöller: Absenkung der Stromsteuer für alle auf die EU-Mindeststeuersätze?, S. 378
ZfZ-Rechtsprechung
Verbrauchsteuern
- Energieerzeugnisse mit zweierlei Verwendungszweck – Unter Verstoß gegen das nationale Recht vereinnahmte Steuer – Zinsberechnung, EuGH, 08.07.2025, C-148/25, S. 382
- Verbrennung von Erdgas zur Erzeugung einer Schutzgasatmosphäre als zweitem Verwendungszweck, BFH, 10.12.2024, VII R 4/22, S. 384
- Entnahme von Strom aus einer mit dem Versorgungsnetz verbundenen Leitung, BFH, 10.12.2024, VII R 26/21, S. 386
- Sicherheitsleistung nicht konstitutiv für die Eröffnung eines Steueraussetzungsverfahrens, BFH, 24.06.2025, VII R 33/22, S. 390
- Kein Dual-use bei Ausnutzung der Transporteigenschaft von Rauchgas aus der Verbrennung von Erdgas, BFH, 12.11.2024, VII R 38/22, S. 394
- Versagung der Steuerbefreiung wegen Fehlens der Verteilererlaubnis und Beförderung ohne vereinfachtes Begleitdokument – Keine Besteuerung bei nichtenergetischer Verwendung eines Energieerzeugnisses, FG Düsseldorf, 03.06.2025, 4 K 1103/23 VE, S. 397
- Stromsteuer-Entlastungsberechtigung bei Betrieb einer Onsite-Anlage, FG München, 10.04.2025, 14 K 527/24, S. 400
Inhalt ZfZ 11/2025
Zu diesem Heft
- Editorial, S. I
ZfZ-Aktuell
- Aktuelle Informationen zum Zoll-, Außenwirtschafts- und Verbrauchsteuerrecht, S. 337
ZfZ-Themen
- Prof. Dr. Walter Summersberger: Eingang in den Wirtschaftskreislauf als Tatbestandsmerkmal?, S. 338
ZfZ-Rechtsprechung
Zollrecht
- Transaktionswertmethode bei nachträglicher Preisanpassung – mit Anmerkung Ulrich Schrömbges/Jöran Gesinn, EuGH, 15.05.2025, C-782/23, S. 347
- Berücksichtigung von an fremde Dritte gezahlten Lizenzgebühren beim Zollwert – mit Anmerkung Stefan Vonderbank, FG Hamburg, 21.05.2025, 4 K 137/21, S. 349
Einfuhrumsatzsteuer
- Eingang in den Wirtschaftskreislauf durch Einfuhr zur Reparatur? – mit Anmerkung Torsten Kühl, BFH, 18.02.2025, VII R 17/22, S. 360
Verbrauchsteuern
- Zinsschuld eines Steuerhehlers – mit Anmerkung Markus Ebner, FG Hamburg, 24.04.2025, 4 K 105/21, S. 366
Inhalt ZfZ 10/2025
Zu diesem Heft
- Editorial, S. I
ZfZ-Aktuell
- Aktuelle Informationen zum Zoll-, Außenwirtschafts- und Verbrauchsteuerrecht, S. 305
ZfZ-Themen
- Prof. Dr. Harald Jatzke: Systembedingte Ausnahmen von der unionsrechtlich verpflichtenden Energiebesteuerung, S. 306
ZfZ-Rechtsprechung
Zollrecht
- Wiederaufleben der Zollschuld – Erstattung wegen fehlerhafter zolltariflicher Einreihung, EuGH, 30.04.2025, C-330/24, S. 312
- Rechtsmissbräuchliche Handelstätigkeit mit Kontingentwaren – Grenzen des Vertrauensschutzes, BFH, 14.01.2025, VII R 8/21, S. 315
- Nichtannahme einer Zollanmeldung wegen Verstoßes gegen ein Inverkehrbringungsverbot – keine chemikalienrechtliche Prüfungskompetenz der Zollbehörde – mit Anmerkung Leonard von Rummel/Ines Florinde Horn, BFH, 15.10.2024, VII R 20/22, S. 322
- Versehentliche Anmeldung von Code 40 statt 42 – mit Anmerkung Michael Lux, FG München, 18.06.2025, 14 V 2491/24, S. 324
Verbrauchsteuern
- Entnahme von Strom im öffentlichen Personennahverkehr – Zurechnung des Tätigwerdens rechtlich selbstständiger Konzerngesellschaften – mit Anmerkung Julius Helbich, Hessisches FG, 05.11.2024, 7 K 217/20, S. 330